Paarberatung und Paartherapie
"Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, taugen beide nichts." - Konrad Adenauer
Was führt Sie hierher?
- Sie spüren eine Veränderung in Ihrer Beziehung und wissen nicht warum?
- Sie wollen in Ihrer Partnerschaft etwas ändern, wissen aber nicht wie?
- Sie sind vielleicht andauernd unzufrieden? Dinge, die Sie früher nie gestört haben, führen nun andauernd zu Konflikten?
- Sie haben eine starke Veränderung gemeinsam erlebt und nun fühlt es sich nicht mehr so an, wie früher?
- Sie haben ein Kind bekommen und sind nun vor neue Herausforderungen gestellt, sowohl als Eltern, als auch als Paar?
- Sie wollen Ihre Partnerschaft neu beleben und sich gemeinsam verändern?
- Es gibt viel Eifersucht in der Partnerschaft?
- Es gibt Verletzungen oder andere nicht-bearbeitete Themen, die immer wieder Thema werden und stören?
- Sie möchten gemeinsam die Kommunikation in Ihrer Partnerschaft verbessern?
- Sie sind mit ihrem Sexleben unzufrieden und möchten daran etwas ändern?
- Oder möchten Sie sich trennen und brauchen eine Begleitung, um dies möglichst friedvoll und ohne weitere Verletzungen zu bewältigen? Sie möchten dabei weiterhin gute Eltern sein?
Vielleicht finden Sie sich hier wieder oder bringen Ihre ganz eigenen Themen mit. Für die Erforschung und Bearbeitung solcher Themen, brauchen Menschen manchmal Unterstützung von außen.
Eine Paarberatung kann hierfür einen schützenden Raum mit Struktur und der nötigen Sicherheit bieten, um Dinge zu bearbeiten und zu verändern. Das Setting schafft eine Möglichkeit, einen anderen Blickwinkel einzunehmen und so mehr Lösungen und Ressourcen zu sehen anstatt stets die alten Probleme neu zu wälzen. Zusätzlich kann in der Arbeit mit Paaren der Fokus wieder vermehrt auf das Schöne und das Liebevolle gelenkt werden, um zu erinnern, warum aus zwei Menschen überhaupt eine Beziehung wurde.
Mein Angebot gilt selbstverständlich für alle Beziehungsformen - ob unverheiratet oder verheiratet, ungeachtet der sexuellen Orientierung und ob monogam oder polygam.
Konsensuelle nicht-monogame und polyamore Beziehungsmodelle
Oberstes Ziel meiner Arbeit ist stets, alle Beteiligten mit einzubeziehen und auch außerhalb der Norm zu denken. Paare oder Polyküle möchte ich hiermit noch einmal gesondert ansprechen und ein Beratungsangebot schaffen, welches möglichst frei von normativen Beziehungsvorstellungen definiert ist.
Ihre Themen können neben den oben genannten,vielleicht noch sein:
- Strukturierung und Kommunikation der Beziehung(en)
- Umgang mit Verletzungen, Unsicherheiten, Ängsten
- Individuelle Stressoren, die durch eine nicht-monogame Beziehungsgestaltung ausgelöst werden können undvergangene Themen wieder aktivieren können (z.B. kann der Verlust von Monogamie auch den Verlust von Sicherheit bedeuten)
- Umgang mit Vorurteilen, Stigmatisierung oder die allgemeine, stetige Beurteilung des nicht-monogamen Beziehungsmodells
- wo sind Grenzen notwendig und wie werden sie mit mehreren Partner*innen konsensuell verhandelt
- Einbindung von Veränderungen (z.B. Schwangerschaft, neue Paarbeziehung, Verlagerung von Neben- und Hauptbeziehungen)
Paarberatung, Eheberatung oder Paartherapie?
Paartherapie beschäftigt sich mit Problemen in romantischen Beziehungen und zielt darauf ab, sowohl akute als auch langanhaltende Konflikte in einer Partnerschaft zu bewältigen. Die Unterschiede zwischen Paarberatung und Paartherapie sind nicht klar definiert, und rechtlich werden beide als psychologische Beratungsformen gleich behandelt.
In der Praxis kann Paartherapie in der Regel tiefgreifender und über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden als Paar- oder Eheberatung. Das Hauptziel besteht darin, beide Partner*innen so weit wie möglich in den Therapieprozess einzubeziehen, obwohl auch Einzelberatung gelegentlich Teil des therapeutischen Ansatzes in der Paartherapie sein kann.
Arbeit mit dem Schwerpunkt Sexualität
Durch meine mehrjährige Ausbildung an der Akademie für Sexualtherapie (AKST) sind Sie bei mir mit Ihren persönlichen Themen rund um die Sexualität herzlich willkommen. Ich versichere einen offenen und vorurteilsfreien Raum, welcher Schutz bieten soll, um dieses sensible Thema offen zu betrachten.
Folgende Themen können Sie zu mir führen und sind absolut willkommen:
- Funktionsstörungen (z.B. Erektionsprobleme, Vaginismus)
- Sexuelle Störungen (z.B. Orgasmusstörung, vorzeitiger Samenerguss)
- Leistungsdruck & Selbstbewusstsein
- Traumatische Sexuelle Erfahrungen
- FGM
- Libido - Verlust & Gesteigertheit
- Sexuelle Scham und Schuldgefühle
- Sexualpraktiken -und fantasien
- Fetisch & Kink
- Psychosomatik in der Sexualität
- Sexualaufklärung für Jugendliche bzw. Anfänger
- Umgang mit Pornographie bzw. Sexwork, Zwangsprostitution und Zwangsehe
- Sexuelle Identität und Orientierung (z.B. Transgender, LGBTQIA+)